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DaVinci Resolve 21.1: KI-Assistent per MCP verbinden - so geht es

Tim-Alexander Schulz 10 Min. Lesezeit08. September 2026
Neue Funktionen in DaVinci Resolve 21.1, dargestellt als Raster aus Programmfenstern zu Schnitt, Farbkorrektur und Fusion
Die neuen Funktionen von DaVinci Resolve 21.1 im Überblick. (Bild: Blackmagic Design)

Blackmagic Design hat am 8. September 2026 DaVinci Resolve 21.1 veröffentlicht, ein kostenloses Update. Die wichtigste Neuerung: DaVinci Resolve Studio bringt einen eigenen MCP-Server mit, über den sich Claude, Claude Code und ChatGPT Codex direkt anbinden lassen. Die Einrichtung läuft über File > Setup AI Assistants. Danach kann der Assistent das laufende Programm bedienen, also Projekte öffnen, Medien durchsuchen, Untertitel erzeugen, Schnitte und Farbanpassungen setzen, Marker vergeben und Renderaufträge starten, statt nur darüber zu reden. Wichtig: Die Funktion gibt es nur in der Studio-Fassung für 305 Euro, und das erweiterte Python-Skripting wandert mit 21.1 ebenfalls komplett zu Studio. Der MCP-Server läuft lokal, der Assistent selbst ist ein Cloud-Dienst.

Was Blackmagic Design am 8. September 2026 veröffentlicht hat

Blackmagic Design hat DaVinci Resolve 21.1 freigegeben, ein kostenloses Update für alle bestehenden Lizenzen. Die Schlagzeile ist eine Funktion, die es so in keinem großen Schnittprogramm gab: DaVinci Resolve Studio bringt einen eigenen MCP-Server mit. Damit kann ein KI-Assistent das Programm direkt bedienen, statt nur darüber zu reden.

Konkret heißt das: Claude, Claude Code und ChatGPT Codex lassen sich über File > Setup AI Assistants anbinden. Danach kann der Assistent Projekte öffnen, die Medienverwaltung durchsuchen, Untertitel erzeugen lassen, Schnitte setzen, Farbanpassungen anlegen, Marker vergeben und Renderaufträge starten. Kein Plug-in, kein nachgebauter Umweg, sondern eine Funktion des Programms.

Der Rest des Updates ist ebenfalls groß: über 100 neue Werkzeuge und Bedienelemente, erweiterte Fotobearbeitung, Multicam-Umschaltung für bis zu 25 Kameras, neue Kamera-Log-Formate von DJI, GoPro, Leica und Vivo sowie über 25 neue Formen- und 3D-Werkzeuge in Fusion. In diesem Beitrag geht es um die KI-Anbindung, weil sie die Arbeitsweise verändert.

Was ist ein MCP-Server, kurz erklärt?

MCP steht für Model Context Protocol. Es ist ein offener Standard, über den ein KI-Modell Werkzeuge und Daten außerhalb des eigenen Chatfensters ansprechen kann. Ohne diesen Standard braucht jede Verbindung zwischen KI und Programm eine eigene Speziallösung. Mit ihm gibt es eine gemeinsame Sprache.

Der entscheidende Unterschied für den Schnittplatz: Ein Sprachmodell ohne MCP erklärt dir, wie du in Resolve einen Beitrag auf Hochformat umbaust. Ein Sprachmodell mit MCP macht es selbst, in deinem geöffneten Projekt und auf deiner Zeitleiste. Die Grundlagen dazu und die Abgrenzung zu Agent Skills habe ich im Ratgeber Claude Skills vs. MCP ausführlich erklärt.

Neu ist an dieser Stelle nicht das Protokoll, sondern der Absender. MCP-Anbindungen für Resolve gab es schon vorher als Projekte aus der Community. Die griffen aber von außen auf die Skript-Schnittstelle zu und brachen bei jedem Update gern weg. Jetzt kommt der Server vom Hersteller selbst und wird mit dem Programm gepflegt.

Geht das auch in der kostenlosen Version von DaVinci Resolve?

Nein. Das ist der wichtigste Punkt des Updates und der, an dem sich die meisten stoßen werden. In der offiziellen Update-Beschreibung von Blackmagic Design steht die KI-Assistenten-Anbindung ausdrücklich nur bei der Studio-Fassung. Für die kostenlose Version wird sie nicht genannt.

FunktionDaVinci Resolve (kostenlos)DaVinci Resolve Studio
KI-Assistenten per MCP anbindenneinja
Erweitertes Skripting (Python)nein (neu ab 21.1)ja
20 neue Skript-Schnittstellen mit Konsoleneinja
DaVinci Neural Engine (Magic Mask, Speed Warp, Super Scale)neinja
Preis0 Euro305 Euro einmalig

Damit hängt eine zweite Änderung zusammen, die ältere Arbeitsabläufe trifft: Das erweiterte Skripting wandert mit 21.1 komplett in die Studio-Fassung. Blackmagic begründet das damit, dass die Python-Schnittstelle genutzt wurde, um Studio-Funktionen in die kostenlose Version zu holen. Wer bisher mit eigenen Skripten in der Gratisversion gearbeitet hat, verliert diese Möglichkeit mit dem Update. Das ist kein Fehler, sondern eine bewusste Entscheidung.

Meine Einordnung dazu: Für einen Betrieb, der regelmäßig schneidet, sind 305 Euro einmalig eine überschaubare Summe. Dafür gibt es neben der KI-Anbindung auch die komplette Neural Engine. Für Gelegenheitsnutzer bleibt es trotzdem eine echte Hürde. Und wer nur wissen wollte, ob die kostenlose Version das ebenfalls kann: Sie kann es nicht, und daran wird sich absehbar nichts ändern.

Wie verbinde ich DaVinci Resolve mit Claude oder ChatGPT?

Die Einrichtung läuft im Programm selbst und dauert wenige Minuten.

  • 1. DaVinci Resolve Studio auf Version 21.1 aktualisieren. Das Update ist kostenlos.
  • 2. Im Menü File > Setup AI Assistants öffnen. In der deutschen Oberfläche liegt der Eintrag entsprechend im Menü Datei.
  • 3. Den gewünschten Assistenten wählen: Claude, Claude Code oder ChatGPT Codex.
  • 4. Die Verbindung bestätigen und den Assistenten neu starten, damit er den Server erkennt.
  • 5. Im Assistenten mit einer Leseaufgabe testen, etwa: Welche Zeitleisten liegen in diesem Projekt?

Wichtig ist Schritt 5. Fang mit einer Frage an, die nur liest, nicht mit einem Auftrag, der schreibt. So siehst du, ob die Verbindung steht, bevor der Assistent etwas an deinem Projekt verändert.

Funktioniert das wirklich? Mein Test

Ich habe die Anbindung am Tag der Veröffentlichung eingerichtet und an einem laufenden Projekt ausprobiert, mit DaVinci Resolve Studio 21.1.0.14 auf macOS.

Die Verbindung steht, und der Assistent arbeitet auf der laufenden Instanz, nicht auf einer Kopie. Er liest den Namen des geöffneten Projekts, die Anzahl der Zeitleisten und die gerade geöffnete Seite des Programms aus. Dabei geht kein Fenster auf, und es wird nichts exportiert. Die Antworten kommen innerhalb weniger Sekunden.

Wer bisher eine Community-Lösung genutzt hat, merkt den Unterschied sofort: Es gibt keinen Zwischenschritt mehr, der bei einem Update brechen kann. Trotzdem bleibe ich bei einer vorsichtigen Einschätzung. Die Funktion ist wenige Stunden alt, und wie zuverlässig sie über lange Projekte hinweg arbeitet, kann derzeit niemand seriös sagen.

Drei Dinge, die mir aufgefallen sind

  • Es kostet Tokens, und zwar nicht wenig. Das Programm weist im Einrichtungsdialog selbst darauf hin, dass du dein KI-Abo möglicherweise anpassen musst. Ein Assistent, der eine ganze Zeitleiste durcharbeitet, verbraucht deutlich mehr als eine einzelne Chat-Frage.
  • Der Assistent schlägt nicht vor, er handelt. Ein missverstandener Auftrag verändert im Zweifel dein echtes Projekt. Vieles lässt sich rückgängig machen, aber eben nicht alles.
  • Fang mit Leseaufgaben an. Solange du nur Fragen stellst, kann nichts passieren. Erst wenn die Antworten stimmen, würde ich den Assistenten schreiben lassen.

Wofür lohnt sich das im Alltag?

Die ehrliche Antwort: nicht für den kreativen Schnitt. Was Rhythmus, Bildauswahl und Erzählung angeht, bleibt der Mensch am Steuer. Der Gewinn liegt bei der Fleißarbeit, die vor und nach dem eigentlichen Schnitt anfällt.

AufgabeBisherMit KI-Assistent
Rohmaterial sichten und benennenClip für Clip von HandAssistent benennt und sortiert nach Vorgabe
Untertitel für mehrere Fassungenje Fassung anstoßen und prüfenin einem Auftrag für alle Zeitleisten
Hoch- und Querformat ausspielenmanuell neu kadrieren, Renderliste pflegenNeukadrierung plus Renderaufträge in einem Schritt
Marker aus der Freigabe übernehmenabtippenaus der Notizliste direkt setzen
Wiederkehrende ExporteinstellungenVorgaben von Hand wählenals Auftrag beschreiben

Der größte Hebel liegt bei Serien: zehn Folgen mit demselben Vorspann, dreißig Produktclips im selben Zuschnitt, wöchentliche Social-Fassungen aus einem Langformat. Genau dort geht bisher Zeit verloren, ohne dass Qualität entsteht.

Was bedeutet das für Datenschutz und Kundenmaterial?

Das ist die Frage, die in Deutschland zuerst kommt und die in der internationalen Berichterstattung meist untergeht. Wichtig ist dabei die Trennung zwischen zwei Dingen.

Der MCP-Server läuft lokal auf deinem Rechner und spricht mit der Programminstanz vor dir. Das Videomaterial selbst wird nicht in die Cloud geladen, nur weil die Anbindung aktiv ist.

Der Assistent läuft nicht lokal. Claude und ChatGPT Codex sind Cloud-Dienste. Alles, was der Assistent zur Bearbeitung braucht, geht an den Anbieter: Projekt- und Clipnamen, Ordnerstrukturen, Marker, Notizen und vor allem Transkripte, sobald Untertitel im Spiel sind. Bei einem Interview steht damit der gesprochene Inhalt beim KI-Anbieter, auch wenn das Video selbst auf der Platte bleibt.

Daraus folgen drei Punkte, die vor dem ersten Kundenprojekt geklärt sein sollten:

  • Auftragsverarbeitung. Wer Kundenmaterial verarbeitet, braucht mit dem KI-Anbieter einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung und eine Rechtsgrundlage. Ein Geschäftskonto ist dafür der richtige Weg, ein privates nicht.
  • Vertraulichkeitsvereinbarungen. Bei Projekten unter Sperrfrist oder mit Geheimhaltungsklausel gehört die Frage, ob ein KI-Assistent mitlesen darf, vorher auf den Tisch. Stillschweigend einschalten ist keine Option.
  • Personenbezug in Transkripten. Gesprochene Inhalte enthalten fast immer personenbezogene Daten. Für Aufnahmen mit besonders schützenswerten Inhalten, etwa aus Medizin oder Recht, ist die Anbindung im Zweifel abzuschalten.

Praktisch heißt das nicht: Finger weg. Es heißt: bewusst einschalten, pro Projekt entscheiden und die Entscheidung dokumentieren. Das ist eine Einordnung aus der Praxis und ersetzt keine Rechtsberatung.

Was du beim Einrichten beachten solltest

Ein Assistent mit Schreibrechten auf dein Schnittprojekt ist ein mächtiges Werkzeug. Ich halte mich an vier Regeln:

  • Erst lesen lassen, dann schreiben. Die ersten Aufträge sollten nur Fragen sein.
  • Nie am einzigen Stand arbeiten. Projektarchiv anlegen, bevor der Assistent Änderungen vornimmt. Resolve 21.1 bringt dafür neue Archiv- und Medienverwaltungsoptionen mit.
  • Klein anfangen. Einen Auftrag, ein Ergebnis, prüfen. Nicht fünf Arbeitsschritte in einem Satz.
  • Nach dem Projekt abschalten. Was nicht verbunden ist, kann nichts verändern.

Erster Test im Assistenten (nur lesend)

Welche Zeitleisten enthält mein aktuell geöffnetes Resolve-Projekt?
Nenne Namen und Länge, verändere nichts.

Warum dieses Update mehr ist als eine neue Funktion

Bisher lief KI im Schnittprogramm als eingebaute Einzelfunktion: eine Taste für Rauschunterdrückung, eine für Freistellen, eine für Untertitel. Jede Funktion konnte genau eine Sache. Mit einer MCP-Anbindung kehrt sich das Verhältnis um. Das Programm stellt seine Fähigkeiten bereit, und ein Assistent kombiniert sie zu einem Ablauf, den niemand vorher als Funktion vorgesehen hat.

Bemerkenswert ist dabei, wer hier vorlegt. Blackmagic Design ist kein KI-Unternehmen, sondern ein Hardware-Hersteller, der seine Software seit Jahren kostenlos verteilt. Dass ausgerechnet dieses Haus als erstes eine offene Assistenten-Schnittstelle in ein professionelles Schnittprogramm einbaut, während die Abo-Anbieter eigene Assistenten in ihren Oberflächen halten, ist die eigentliche Nachricht. Der Standard gewinnt gegen die geschlossene Lösung.

Für Betriebe, die mit Video arbeiten, heißt das: Die Frage ist nicht mehr, ob KI im Schnittraum ankommt, sondern wer die Abläufe definiert. Wer jetzt anfängt, seine wiederkehrenden Arbeitsschritte sauber zu beschreiben, hat in einem halben Jahr eine Bibliothek. Wer wartet, fängt dann bei null an.

Quellen und Stand

Häufige Fragen

Kann man DaVinci Resolve per MCP mit einer KI verbinden?
Ja. Seit DaVinci Resolve 21.1 vom 8. September 2026 bringt die Studio-Fassung einen eigenen MCP-Server mit. Damit lassen sich Claude, Claude Code und ChatGPT Codex direkt anbinden. Die Einrichtung läuft über das Menü File > Setup AI Assistants. Der Assistent kann danach das laufende Programm bedienen: Projekte öffnen, die Medienverwaltung durchsuchen, Untertitel erzeugen, Schnitte und Farbanpassungen setzen, Marker vergeben und Renderaufträge starten.
Braucht man DaVinci Resolve Studio für die KI-Anbindung?
Ja. In der offiziellen Update-Beschreibung von Blackmagic Design wird die Anbindung an KI-Assistenten ausdrücklich nur für DaVinci Resolve Studio genannt, nicht für die kostenlose Version. Dazu passt eine zweite Änderung in 21.1: Das erweiterte Skripting per Python wandert ebenfalls komplett in die Studio-Fassung. Studio kostet in Deutschland 305 Euro einmalig, ohne Abo.
Welche KI-Assistenten unterstützt DaVinci Resolve 21.1?
Genannt werden Claude, Claude Code und ChatGPT Codex. Da MCP ein offener Standard ist, ist die Anbindung grundsätzlich nicht auf diese drei beschränkt, offiziell eingerichtet werden sie aber über den Dialog im Programm. Die Assistenten selbst sind Cloud-Dienste und brauchen ein eigenes Konto beim jeweiligen Anbieter.
Wie richte ich den MCP-Server in DaVinci Resolve ein?
In fünf Schritten: Erstens auf Version 21.1 aktualisieren, das Update ist kostenlos. Zweitens File > Setup AI Assistants öffnen, in der deutschen Oberfläche im Menü Datei. Drittens den gewünschten Assistenten wählen. Viertens die Verbindung bestätigen und den Assistenten neu starten. Fünftens mit einer reinen Lesefrage testen, etwa nach den Zeitleisten im Projekt, bevor der Assistent etwas verändert.
Was ist ein MCP-Server?
MCP steht für Model Context Protocol, einen offenen Standard, über den KI-Modelle Werkzeuge und Daten außerhalb des Chatfensters ansprechen können. Ein MCP-Server stellt die Fähigkeiten eines Programms so bereit, dass ein Assistent sie nutzen kann. Der praktische Unterschied: Ohne MCP erklärt dir die KI, wie etwas geht. Mit MCP macht sie es in deinem geöffneten Projekt.
Ist das Update auf DaVinci Resolve 21.1 kostenlos?
Ja, 21.1 ist ein kostenloses Update für bestehende Lizenzen, sowohl für die kostenlose Version als auch für Studio. Kostenpflichtig ist nur der Wechsel von der kostenlosen Version zu Studio, wenn du die KI-Anbindung nutzen willst. Neben der Assistenten-Integration bringt 21.1 über 100 neue Werkzeuge, erweiterte Fotobearbeitung, Multicam für bis zu 25 Kameras und neue Kamera-Log-Formate.
Werden meine Videodateien in die Cloud hochgeladen?
Das Videomaterial selbst nicht, allein durch die Anbindung wird nichts hochgeladen. Der MCP-Server läuft lokal auf deinem Rechner. Der Assistent läuft aber nicht lokal: Claude und ChatGPT Codex sind Cloud-Dienste. Alles, was der Assistent zur Bearbeitung braucht, geht an den Anbieter, also Projekt- und Clipnamen, Ordnerstrukturen, Marker, Notizen und insbesondere Transkripte, sobald Untertitel im Spiel sind. Bei Interviews steht damit der gesprochene Inhalt beim KI-Anbieter.
Ist die KI-Anbindung DSGVO-konform nutzbar?
Nutzbar ja, aber nicht ohne Vorbereitung. Wer Kundenmaterial verarbeitet, braucht mit dem KI-Anbieter einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung und eine Rechtsgrundlage, dafür ist ein Geschäftskonto der richtige Weg. Bei Projekten unter Geheimhaltung gehört die Frage vorher geklärt, und Transkripte enthalten fast immer personenbezogene Daten. Sinnvoll ist, die Anbindung pro Projekt bewusst ein- oder auszuschalten und die Entscheidung zu dokumentieren. Das ist eine Einordnung aus der Praxis und ersetzt keine Rechtsberatung.
Was kann der KI-Assistent in DaVinci Resolve konkret erledigen?
Sinnvoll ist er bei wiederkehrender Fleißarbeit, nicht beim kreativen Schnitt. Typische Fälle: Rohmaterial nach Vorgabe benennen und sortieren, Untertitel für mehrere Fassungen in einem Auftrag erzeugen, aus einem Langformat Hoch- und Querformat-Versionen mit passenden Renderaufträgen anlegen, Marker aus einer Freigabeliste setzen und wiederkehrende Exporteinstellungen als Auftrag beschreiben. Der größte Zeitgewinn liegt bei Serien mit vielen gleichartigen Fassungen.
Verliert die kostenlose Version von DaVinci Resolve mit 21.1 Funktionen?
Ja, das erweiterte Skripting per Python ist ab 21.1 der Studio-Fassung vorbehalten. Blackmagic begründet das damit, dass die Python-Schnittstelle genutzt wurde, um Studio-Funktionen in die kostenlose Version zu holen. Wer bisher eigene Skripte in der Gratisversion eingesetzt hat, muss auf Studio wechseln. Der reguläre Funktionsumfang für Schnitt, Farbkorrektur, Fusion und Fairlight bleibt in der kostenlosen Version erhalten und wächst mit 21.1 ebenfalls.
Gab es MCP-Anbindungen für Resolve nicht schon vorher?
Ja, als Projekte aus der Community, die von außen auf die Skript-Schnittstelle zugriffen. Der Unterschied ist die Zuständigkeit: Diese Lösungen mussten nach Programm-Updates häufig nachgezogen werden und waren nicht unterstützt. Ab 21.1 kommt der Server vom Hersteller selbst und wird mit dem Programm gepflegt. Für den produktiven Einsatz ist das der entscheidende Punkt.

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